IMMOBILIEN &

WOHNEN

Aufgrund langjähriger Berufserfahrung sind wir in der Lage, durch Errichtung präziser Urkunden ohne Fußangeln und Fallstricke Ihnen Sicherheit und Recht zu geben. Damit vermeiden Sie unliebsame Überraschungen mit oft hohen Folgekosten. Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Verträge, die halten und auch noch nach Jahrzehnten alle zufrieden stellen. Denn eines wollen wir und Sie nicht: vor Gericht streiten.

KAUFVERTRÄGE

Gerade beim Erwerb der „eigenen vier Wände“ sollten Sie auf Sicherheit nicht verzichten. Die bei uns österreichweit mögliche Grundbuchsabfrage sowie der Ausdruck der Katastermappe ermöglichen im Vorfeld eine sofortige rechtliche Beurteilung des Kaufobjektes. Als besonderen Service bieten wir diese Dienstleistung kostenfrei an! Durch die Treuhandabwicklung über die Notartreuhandbank ist garantiert, dass zuverlässig der Käufer zur Immobilie und der Verkäufer zu seinem Geld kommt. Unser Fachwissen von Details ist Ihr Vorteil.

SCHENKUNG UND ÜBERGABE

In den vergangenen Jahren waren viele von Ihnen erfolgreich und haben sich vielleicht ein kleines Vermögen geschaffen. Es stellt sich häufig die Frage, wie man dieses am besten – letztlich auch steuerlich - seinen Nachfolgern überträgt. Die Sicherung der Versorgung des Übergebers bei Liegenschaften durch Wohnungsrecht und Belastungs- und Veräußerungsverbot ist oft wesentlicher Bestandteil.

MIETVERTRÄGE

Der überwiegende Anteil der Wiener lebt in einer Mietwohnung. Der Abschluss des Mietvertrages birgt aufgrund der Kompliziertheit des Mietrechtes und konträrer zwingender Bestimmungen für verschiedene Arten von Mietobjekten sowohl für Vermieter aber auch für Mieter viele Tücken. Unpassende Formulare entwerten, z.B. durch unbeabsichtigte unbefristete Mietverhältnisse, das Immobilienvermögen. Die Eintragung des Mietrechtes im Grundbuch kann in bestimmten Fällen vor dem Verlust der Wohnung schützen. Wir errichten beziehungsweise überprüfen gerne Ihren Mietvertrag, damit eine für Sie maßgeschneiderte Lösung erzielt werden kann.

DARLEHENSVERTRÄGE

Die Anschaffung von Eigentum erfordert oft die Aufnahme eines Darlehens. Schaffen Sie Rechtssicherheit, wenn Sie das nötige Geld Bekannten oder Verwandten borgen, beziehungsweise lassen Sie als Verleiher sich von uns über mögliche Sicherheitsleistungen, wie Eintragung einer Hypothek ins Grundbuch beraten.

DIENSTBARKEITSVERTRÄGE

Manchmal will oder kann man sein Eigentum bezüglich Teilen von Liegenschaften nicht aufgeben oder solches nicht erwerben. Man braucht aber z.B. ein Wegerecht oder ein Leitungsrecht. Wir entwerfen die Vereinbarung und führen sie im Grundbuch durch.

WOHNUNGSEIGENTUMSBEGRÜNDUNGEN

Eine Anzahl großer Bauträger vertraut uns die Abwicklung von Bauprojekten in Entsprechung des Bauträgervertragsgesetzes an. Die Sicherheit durch notarielle Abwicklung ist auch für Ihr Unternehmen ein wichtiges Verkaufsargument. Wir beraten Sie vom Liegenschaftsankauf über die Wohnungseigentumsbegründung und die Treuhandabwicklung bis zum Verkauf der letzten Wohnung. Führen Sie mit uns ein Gespräch über Ihre Vorstellungen. Uns ist aber auch keine Immobilie zu klein. Auch im privaten Sektor bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern kann Wohnungseigentum speziell bei Investitionen durch einzelne Miteigentümer sinnvoll sein. Mehrere Teilhaber einer Liegenschaft haben prinzipiell die gleichen Rechte am Grundstück. Im Verhältnis zu Dritten ist nicht abgesichert, dass die derzeitige Nutzung auch für immer gilt. Mit der sogenannten Parifizierung werden mit jedem Miteigentumsanteil entsprechende Teile des Hauses, insbesondere Wohnungen fest verbunden. Ein weiterer Vorteil liegt in einer klar gesetzlich geregelten Kostenteilung.

PARTNERSCHAFTSVERTRÄGE

Nach dem Wohnungseigentumsgesetz 2002 können auch zwei Personen, unabhängig von einer Verehelichung und vom Geschlecht, eine Eigentumswohnung erwerben. Im Fall der Auflösung der Partnerschaft ergeben sich zwangsläufig Fragen der Aufteilung, die einer Lösung zugeführt werden müssen. Auch steht dem überlebenden Lebensgefährten kein gesetzliches Erbrecht zu, was Probleme auslösen könnte. Es empfiehlt sich also für Lebenspartner, aber auch für Ehegatten schon vor dem Anlassfall Vereinbarungen abzuschließen. Sprechen Sie mit uns, um den individuellen Handlungsbedarf festzustellen.

IMMOBILIENBENÜTZUNGSREGELUNG

In einer Hausmiteigentümergemeinschaft im Familienbereich ist manchmal der kostenmäßige Aufwand für die Begründung von Wohnungseigentum nicht gewünscht. Bestehende Benützungsregelungen erlöschen jedoch mit dem Wechsel des Eigentümers. Das Wohnungseigentumsbegleitgesetz schafft die Möglichkeit durch Eintragung ins Grundbuch die vereinbarte Benützungsregelung auch für Rechtsnachfolger verbindlich zu machen.

UNTERNEHMEN &

WIRTSCHAFT

Als Geschäftsführer oder Firmeninhaber sind Sie in einer sehr verantwortungsvollen Position. Laufend sind Sie mit rechtlich relevanten Geschäftsfällen, Vorschriften, Verordnungen und Gesetzen konfrontiert. Mit einer umfassenden und kompetenten Beratung erreichen Sie Ihre rechtliche Absicherung. Als Gesellschafter beraten wir Sie bei Neugründungen, Kapitalerhöhungen, Geschäftsführer- und Prokuristenbestellungen und Gesellschafterwechsel. Wir beurkunden Ihre Gewerbeanmeldung und unterstützen Sie bei vielen zivilrechtlichen, steuerrechtlichen und gewerberechtlichen Problemen. Auch die Betriebsübergabe und Betriebsnachfolge bedingt eine fachlich fundierte Rechtsberatung. Dabei ist es wichtig, den laufenden Gesetzesänderungen Rechnung zu tragen. Gleiches gilt für Änderungen im familiären Bereich. Hier ist es oft notwendig und sinnvoll, die derzeit bestehende Gesellschaftsform zu überdenken und erfordert eine Adaptierung des Gesellschaftsvertrages (z.B. Sitzverlegung, Kapitalerhöhung etc.) oder eine Umgründung nach Umgründungssteuergesetz. Bei Neugründungen von Unternehmen haben wir die richtige Auswahl der Gesellschaftsform für Sie parat. Letztendlich erarbeiten wir bei Firmaschließungen mit Ihnen gemeinsam eine maßgeschneiderte und günstige Lösung.

DIE AUSWAHL DER RICHTIGEN GESELLSCHAFTSFORM

Wer heute vor der Gründung eines Unternehmens steht, sieht sich mit einer Vielzahl von Fragen und Problemen konfrontiert, die oft nicht allein zu bewältigen sind. Der Weg zum Notar ist daher ein sinnvoller Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen. Aufgrund unserer weitreichenden Erfahrung sind wir in der Lage, die optimale Rechtsform Ihres Unternehmens zu finden:

  • Einzelfirma

  • Gesellschaft nach bürgerlichem Recht (GesbR)

  • Offene Gesellschaft (OG)

  • Kommanditgesellschaft (KG, GmbH & Co KG)

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

  • Aktiengesellschaft (AG)

  • Europäische Gesellschaft (SE)


Die Eintragung im Firmenbuch und gewerberechtliche Durchführung vervollständigen die Dienstleistung bei der Gründung eines Unternehmens. Vielleicht ist in Ihrem Fall aber auch die Gründung eines Vereins die richtige Rechtsform.

GmbH- Gründung

Die Zahl der im Firmenbuch eingetragenen Gesellschaften mit beschränkter Haftung ist in den letzten 30 Jahren rasant gestiegen. Dies nicht zuletzt aufgrund der jeweiligen Steuergesetzgebung. In Zukunft wird diese Gesellschaftsform nicht nur wegen des schon bisher bestehenden Ausschlusses der persönlichen Haftung, sondern auch wegen steuerlicher Begünstigungen noch interessanter als bisher.

OG/KG Gründung
Offene Gesellschaft
Kommanditgesellschaft

Diese, insbesondere für Kleinunternehmen geschaffene Gesellschaftsform, zeichnet sich durch ein kostengünstiges Gründungsverfahren und durch besonders flexible Vertrags­gestaltungs­möglichkeiten aus. Als Nachteil kann die persönliche Haftung der Komplementärgesellschafter angesehen werden.

Abtretung
Anteilsveräußerung

Die Verträge zwischen Alt- und Neugesellschafter bedürfen einer besonders genauen Überprüfung. Insbesondere gibt es unterschiedliche Konsequenzen bei den einzelnen Gesellschaftsformen. Wichtig ist daher die rechtzeitige Information über die Modalitäten der Anteilsveräußerung

Unternehmenskauf
Unternehmensübergabe

Die Übertragung eines Unternehmens kann auf unterschiedlichste Art und Weise erfolgen. Dies kann bei einer juristischen Person durch Übertragung aller Anteile oder durch Übertragung des Vermögens an den Käufer stattfinden. Hiebei sind die unterschiedlichsten vertraglichen Ausgestaltungen möglich. Neben den handelsrechtlichen Vorschriften sind insbesondere auch die bürgerlich rechtlichen, die arbeitsrechtlichen, die öffentlich rechtlichen und auch besonders die steuerrechtlichen Vorschriften zu beachten.

Umgründungen

Nach dem Umgründungssteuergesetz lassen sich steuerneutral Unternehmen verschmelzen, Spalten, in eine andere Rechtsform umwandeln oder Betriebe/Teilbetriebe in ein bestehendes Unternehmen einbringen.

Rechtsformänderung

Nach dem GmbH-Gesetz und dem Aktiengesetz lassen sich die beiden Gesellschaftsformen unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen in die jeweils andere Gesellschaftsform umwandeln.

Europäische Gesellschaft (SE)

AG-Gründung

GmbH-Gründung

OG/KG-Gründung

Abtretung

Rechtsformänderung

Geschäftsführerwechsel

Prokuristenbestellung

Gesellschaftsvertragsänderung

Sitzverlegung, Kapitalerhöhung, etc.

Generalversammlung

Euro-Umstellung

FAMILIE &

ALTERSVORSORGE

In familiären Angelegenheiten ist Rechtssicherheit und Diskretion besonders wichtig. Der Notar hat dabei zwei Funktionen: Er hat große Erfahrung im Familienrecht und ist daher ein wertvoller Berater bei wichtigen Entscheidungen. Und in einigen Angelegenheiten ist er vom Staat ausdrücklich dazu berufen, durch Protokollierung oder Beglaubigung klare Verhältnisse zu schaffen – etwa bei Vaterschaftserklärungen oder der Zustimmungserklärung bei einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung.

Ehevertrag

In Österreich besteht der gesetzliche Güterstand der Gütertrennung. Unsere Tätigkeit in Eheangelegenheiten erstreckt sich im Wesentlichen auf folgende Regelungen:

  1. Brautleute oder jungverheiratete Ehepaare wollen für ihre Ehe klare Vermögensverhältnisse schaffen und für eine später mögliche Ehescheidung das von jeden Eheteil eingebrachten Vermögen festhalten. Es wird daher für viele Ehegatten beruhigend sein, durch eine anlässlich der Eheschließung errichtete Urkunde einmal im Bedarfsfall nachzuweisen, was jeder Ehegatte in die Ehe als höchstpersönliches Eigentum eingebracht hat. Weiters kann rechtsgültig auf die Aufteilung der sogenannten ehelichen Ersparnisse im Falle einer Scheidung verzichtet werden, sodass jeder Ehegatte Eigentümer seiner ehelichen Ersparnisse bleibt und eine Aufteilung durch den Scheidungsrichter nicht vorgenommen wird.
  2. Wollen sich Ehegatten einvernehmlich scheiden lassen und wünschen, bevor sie das gerichtliche Verfahren einleiten, klare vermögensrechtliche Regelungen, können wir die Ehescheidungserklärung der Ehegatten im Notariatsakt aufnehmen und gleichzeitig die im Ehegesetz geforderten Regelungen vornehmen.

Adoption

Die Annahme an Kindesstatt (Adoption) begründet zwischen Wahleltern und Wahlkind ein Rechtsverhältnis, das nach Inhalt und Umfang dem durch die Geburt zwischen Eltern (bzw. Vater oder Mutter) und Kind begründeten Rechtsverhältnis entspricht. Kernstück jeder Adoption ist der schriftliche Adoptionsvertrag. Vom Abfassen dieses Vertrages bis zum Einholen der gerichtlichen Bewilligung sind wir Ihr kundiger Rechtsberater.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung bietet die Möglichkeit, das Recht auf Selbstbestimmung im Vorhinein wahrzunehmen. Es handelt sich um eine schriftliche Willenserklärung für den Fall des Verlustes der eigenen Handlungsfähigkeit. Darin erklärt eine Person den Wunsch, dass bestimmte medizinische Behandlungen unterbleiben sollen. Durch eine Patientenverfügung werden also konkrete Behandlungen vorausschauend abgelehnt.

Sie erhalten in unserer Kanzlei das entsprechende Formular über die Patientenverfügung. Als erster Schritt muss dann eine umfassende ärztliche Aufklärung mit medizinischen Informationen über das Wesen und die Folgen der Patientenverfügung geschehen und in der Patientenverfügung dokumentiert worden sein. Danach kann die Patientenverfügung bei uns vervollständigt und registriert werden.

Ihre Patientenverfügung wird bei uns mittels elektronischer Datenverarbeitung im Patientenverfügungsregister registriert. Sie gilt für fünf Jahre und muss dann wieder bestätigt werden.

Vorsorgevollmacht

Die Lebenserwartung steigt.
Die Bewältigung des Lebensabends birgt oftmals eine ganze Fülle von doch schwierig zu lösenden Problemen.
Die Erteilung einer entsprechenden Vollmacht an eine Person des Vertrauens noch in guten und gesunden Tagen für Angelegenheiten des täglichen Lebens und auch die weitere Lebensplanung (Bewältigung der Wohnsituation, Auswahl eines Seniorenheims, Kontakte mit Ärzten, Behörden, Banken, Sozialversicherungsträgern aber auch die Abwicklung von Rechtsgeschäften) schafft Beruhigung und Sicherheit.

Sachwalterschaft

1) Was bedeutet Sachwalterschaft?

Ein Sachwalter wird für Personen nach Vollendung des 18. Lebensjahres bestellt, wenn diese aufgrund einer geistigen Behinderung oder psychischen Krankheit nicht fähig sind, ihre Geschäfte ohne Nachteil für sich selbst zu besorgen.
Die gesetzliche Vertretung von psychisch kranken und geistig behinderten Erwachsenen ist seit 1984 im Sachwalterschaftsgesetz geregelt. Sachwalter übernehmen die Besorgung aller oder einzelner Angelegenheiten der betroffenen Person, die diese nicht ohne Gefahr eines Nachteils für sich selbst besorgen kann. Der Wirkungskreis des Sachwalters wird nach Einholung eines psychiatrischen Sachverständigengutachtens durch das Gericht festgelegt.
Die Geschäftsfähigkeit wird nur soweit eingeschränkt, als es unbedingt notwendig ist. Damit soll die betroffene Person vor Nachteilen geschützt werden. In den nicht von der Sachwalterschaft betroffenen Bereichen soll das Leben jedoch weiterhin frei von Einschränkungen gestaltet werden können.

2) Wie sieht die Arbeit des Sachwalters konkret aus?

Eigens geschulte und akademisch gebildete Mitarbeiterinnen befassen sich im Rahmen der Kanzlei ausschließlich mit der Betreuung der Personen, für die Dr. Klimscha oder Dr. Schreiber zum Sachwalter bestellt wurde. Diese Tätigkeiten erfolgen unter der Aufsicht und in der Verantwortung des jeweiligen Sachwalters.

Ein Großteil der Tätigkeit erfolgt innerhalb der Räumlichkeiten der Kanzlei. Durch moderne Ausstattung und EDV können der Schriftverkehr und die notwendigen finanziellen Transaktionen effizient durchgeführt werden.

Im sogenannten „Außendienst“ werden die Besuche bei den Klienten, die nicht in die Kanzlei kommen können, Gerichtstermine, Termine bei Ämtern und Behörden, usw. wahrgenommen.

Einige Klienten benötigen eine engmaschige persönliche Betreuung vor Ort. Hiefür bedient sich der Sachwalter entsprechender Organisationen, wobei besonderes Augenmerk auf die enge Zusammenarbeit mit den beauftragten Betreuern (Sozialarbeiter, [psychiatrische-] Krankenpfleger, Therapeuten, Heimhilfen, Besuchsdienste usw.) gelegt wird, um eine qualitätsvolle und hilfreiche Arbeit zu gewährleisten.

Scheidungsvereinbarung

Angehörigenvertretung

ERBSCHAFT &

SCHENKUNG

Die Abwicklung von Verlassenschaften und die Errichtung letztwilliger Anordnungen zählt zum Kernbereich des Notariats. Aufgrund der ständigen Betrauung der Notare durch die Verlassenschaftsgerichte hat das Notariat auf diesem Gebiet einen wesentlichen Kompetenzvorsprung gegenüber anderen Rechtsdienstleistern.

Testament - Verträge auf den Todesfall

TESTAMENT & ZENTRALES TESTAMENTSREGISTER (ZTR)

Selbst verfasste letztwillige Anordnungen sind häufig unvollständig und ungültig. Ein ausführliches Gespräch mit uns beseitigt Unklarheiten oder Formmängel in Ihrem letzten Willen. Dadurch vermeiden Sie Unklarheiten in der Auslegung Ihres Testamentes und bewahren Ihre Rechtsnachfolger vor ungewollten steuer- und gebührenrechtlichen Nachteilen sowie vor eventuellen kostspieligen Erbschaftsstreitigkeiten.
Die bei uns errichteten bzw. hinterlegten letztwilligen Anordnungen werden im österreichischen Zentralen Testamentsregister eingetragen, dies sichert Ihnen die Bedachtnahme hierauf im Verlassenschaftsverfahren.

Erbvertrag

Der Erbvertrag ermöglicht es Ehegatten oder Brautleuten, Teile eines Nachlasses einander zu versprechen und dieses Versprechen wechselseitig/einseitig unwiderruflich anzunehmen.

Testament

Das Testament ist eine letztwillige Anordnung, in der eine Person zur Gänze oder mehrere Personen zu einem bestimmten Anteil des Nachlasses zu Erben eingesetzt werden. Testamente sind frei widerruflich. Wir schauen auf die in Ihrem Fall notwendigen Formvorschriften.

Kodizill

Als solches bezeichnet man letztwillige Anordnungen, die sogenannte Vermächtnisse (einzelne Vermögenswerte) enthalten.
Bei der Abfassung empfiehlt es sich, den Rat des Notars einzuholen, damit es keine Unklarheiten gibt, wer darüber hinaus Erbe und somit Gesamtrechtsnachfolger sein soll.

Verträge auf den Todesfall

Schenkungs-, Übergabs- und Kaufverträge auf den Todesfall sind notariatsaktspflichtige Rechtsgeschäfte zwischen dem Veräußerer zu dessen Lebzeiten einerseits und dem Beschenkten bzw. Käufer andererseits. Die Erfüllung erfolgt jedoch erst nach dem Tod des Veräußerers, erst dann wird der Erwerber Eigentümer der vertragsgegenständlichen Sache.

Der Verzicht auf Erb- und Pflichtteil

Im Einvernehmen mit Erben oder Noterben können deren Ansprüche schon zu Lebzeiten geregelt werden. Weitere Ansprüche nach dem Ableben des Erblassers kann man durch notariatsaktspflichtige Verzichtverträge ausschließen.

Verlassenschaft - Erbenvertretung

Der Notar garantiert die Wahrung der Rechte sämtlicher Parteien in einem Nachlassverfahren. Wir bieten Ihnen eine umfassende und objektive Beratung und die Sicherheit einer rechtlich einwandfreien Abwicklung, damit Ihnen unliebsame Überraschungen erspart bleiben.
Wir sind Ihr Fachmann im Erbrecht, im Verlassenschaftsverfahren, und im Erbschaftssteuerrecht. Wir unterstützen Sie bei Aufteilung des Nachlasses, Abschluss von Erbteilungsverträgen und bei erbschaftssteuerlichen Problemen.

  • Wir beraten Sie über Wunsch sofort, welche Schritte nach dem Ableben des Erblassers zu unternehmen sind und helfen Ihnen, dringende Maßnahmen zu setzen, noch bevor der Verlassenschaftsakt bei Gericht anhängig ist.

  • Wir veranlassen die Ausforschung der Erben durch Anfrage beim Zentralen Testamentsregister der österreichischen Notariatskammer.

  • Ungeachtet der bestehenden Vertretungsordnung können die Erben auch den Notar ihrer Wahl mit der Abwicklung der Verlassenschaft im schriftlichen Weg beauftragen.

  • Wenn Sie Miterbe oder Legatar sind, vertreten wir Ihre Rechte gegen die Erbengemeinschaft.

  • Wir beraten Sie umfassend, welche Folgen die Annahme der Erbschaft hat und was bei Überschuldung des Nachlasses zu tun ist und welche steuerlichen Konsequenzen sich - z.B. aus einer Erbteilung - ergeben.

  • Wir sorgen dafür, dass Ihre Anträge an das Gericht in einwandfreier Form formuliert werden und die gesetzlich vorgesehenen Meldungen an die entsprechenden Behörden und Gerichte ergehen sowie die Banken entsprechend verständigt werden, damit die Konten und Sparbücher umgeschrieben werden können.



URKUNDEN-

ARCHIVIERUNG

CYBERDOC

Elektronisches Urkundenarchiv

Was ist cyberDOC?

cyberD0C ist das elektronische Urkundenarchiv des österreichischen Notariats. Nach der Notariatsordnung ist Ihr Notar gesetzlich verpflichtet, alle ab 1.1.2000 errichteten notariellen Urkunden im elektronischen Urkundenarchiv einzutragen und abzulegen. Dieses elektronische Archiv des Notariats ist in Europa bislang einzigartig und bietet den Klienten ein Höchstmaß an Sicherheit.

Welche Vorteile bietet Ihnen cyberDOC?

  • Dauerhafte Archivierung: cyberD0C garantiert eine sichere, von mechanischen Einflüssen unabhängige Aufbewahrung. Einmal in das zentrale elektronische Urkundenarchiv eingetragen, ist Ihre Urkunde dauerhaft darin gesichert.

  • Schneller Zugriff: cyberD0C ermöglicht Ihnen über Ihren Notar den sofortigen Zugriff auf die Urkunde.

  • Sicherheit: cyberD0C ist nach den aufwendigsten Sicherheitscodes verschlüsselt, die für die zivile Nutzung zur Verfügung stehen. Ein Datenzugriff von unbefugten Personen ist unmöglich.

  • Zeitgewinn: Gesetzlich berechtigte Stellen wie Ämter und Behörden sowie von Ihnen definierte Personen können das elektronische Archiv ebenfalls nutzen. Dadurch kann in bestimmten Verfahren Zeit gespart werden: Aktensuche, Vervielfältigungen, Postwege etc. entfallen.

  • High‑Tech‑Dienstleistung: Bereits mit der Notartreuhandbank, dem Treuhandregister, dem Testamentsregister, der Grundbuch- und Firmenbucheinsicht, dem Time‑Sharing Register und der Selbstberechnung von Steuern und Abgaben ist das österreichische Notariat neue Wege der elektronischen Rechtsdienstleistung gegangen.


Wie sicher ist cyberDOC?

cyberD0C wurde von der Österreichischen Notariatskammer zusammen mit dem Partner Siemens nach neuesten technologischen Möglichkeiten entwickelt und umgesetzt. Das System ist durch modernste zivile Verschlüsselungstechniken gesichert. Selbstverständlich unterliegen die elektronisch archivierten Urkunden der Verschwiegenheitspflicht.

SONSTIGE

DIENSTLEISTUNGEN

Abgesehen von den im Vorstehenden, in einzelne Sachgebiete zusammengefassten Rechtsdienstleistungen, stehen wir für weitere ganz unterschiedliche Agenden für Sie zur Verfügung.

Treuhandschaften

Jeder, der einen Vertrag abschließt, aus dem wechselseitige Pflichten und Rechte entstehen, wird sich die Frage stellen, wie er sicher sein kann, die vereinbarte Gegenleistung auch tatsächlich zu erhalten. Dies gilt insbesondere für Verträge über Liegenschaften:

  • Wer sorgt für die Eintragung des Eigentumsrechtes in das Grundbuch?

  • Wer besorgt die Lastenfreistellung der Liegenschaft?

  • Wer überwacht die vollständige und pünktliche Zahlung des Kaufpreises?

  • Wir als Treuhänder bieten Ihnen eine sorgfältige Abwicklung des Geschäftes.


Inmitten der verschiedenen Interessen von Verkäufer, Käufer und Geldgeber sorgen wir als Treuhänder dafür, dass alle Vertragsparteien die ihnen zugesicherten Leistungen erhalten:
Der Käufer zahlt den Kaufpreis auf ein für jeden Einzelfall eröffnetes Notar-Treuhandkonto ein, mit dem unwiderruflichen Auftrag an den Notar, das ihm anvertraute Geld nur bei Vorliegen der vertragsmäßigen Voraussetzungen an den Verkäufer auszufolgen.

Der Käufer erlangt die Sicherheit, dass er in das Grundbuch kommt, und der Verkäufer erlangt die Sicherheit, dass er den Kaufpreis erhält. Die Sicherung der Treuhandschaft erfolgt durch die Eintragung des Geschäftsfalls in das unter Aufsicht der Notariatskammer stehende notarielle Treuhandregister mit seinem Haftpflicht- und Vertrauenshaftungsversicherungsschutz bis zu 4,5 Mio. Euro.

Parzellierungen

Sie wollen vom Nachbarn einen Streifen dazukaufen?

Sie haben ein ordentliches Stück Bauland und wollen dieses parzellieren um dann die einzelnen Grundstücke an Interessenten weiterzuverkaufen?

Wir bieten Ihnen hierfür ein Komplettservice: Kontakt mit einem Zivilingenieur für Vermessungswesen zur Erstellung des Teilungsplanes, Einholung der erforderlichen behördlichen Genehmigungen, Errichten der Grundbuchsurkunde, steuerliche Abwicklung und Durchführung im Grundbuch.

Privatstiftungen

Im allgemeinen Sprachgebrauch kommt dem Begriff "Stiftung" eine zweifache Bedeutung zu: Zum einen stellt eine Stiftung die Widmung einer Vermögensmasse für einen vom Stifter bestimmten Zweck und zum anderen die aus diesem Vorgang erwachsene Einrichtung dar. Erfasst werden somit der Errichtungsvorgang und dessen Ergebnis. Im juristischen Sinn ist eine Stiftung eine rechtsfähige organisierte juristische Person. Grundlagen für das Entstehen der Stiftung sind der Stiftungszweck, das Stiftungsvermögen und die Stiftungsorganisation. Rechtsgrundlage in Österreich ist das Privatstiftungsgesetz (PSG) aus dem Jahre 1993. Nach § 1 PSG ist eine Privatstiftung ein Rechtsträger, dem ein Vermögen gewidmet ist, um durch dessen Nutzung, Verwaltung und Verwertung der Erfüllung eines erlaubten, vom Stifter bestimmten Zwecks zu dienen. Wesenselemente der Privatstiftung sind somit ihre Rechtssubjektivität, die besondere Zweckbestimmung und die Vermögenswidmung.
Sprechen Sie mit uns ob bei Ihnen eine Privatstiftung sinnvoll wäre.

Finanzonline

FINANZOnline ist ein elektronisches Service der Österreichischen Finanzverwaltung auf Basis moderner Internet­-Technologie.

Das System verbindet als Teilnehmer Wirtschaftstreuhänder, Notare und Rechtsanwälte elektronisch mit dem Rechenzentrum der Finanzverwaltung und bietet dadurch Zugang zu den Daten der Österreichischen Finanzverwaltung.

FINANZOnline ist ein elektronisches Datenübermittlungsverfahren, das den Teilnehmern die Online‑Abfrage, die Übermittlung von Daten an die Finanzverwaltung und die online Übermittlung von Daten an die Teilnehmer ermöglicht.

Das Ziel von FINANZOnline ist es, durch konsequenten Einsatz neuester Technologien Rationalisierungseffekte und Kosteneinsparungen sowohl bei den Rechtsdienstleistern als auch bei der Verwaltung zu erzielen. Die Unabhängigkeit von den Parteienverkehrszeiten der Finanzämter und die Beschleunigung der Amtswege und Auskunftszeiten ermöglichen in jedem Fall eine Verbesserung der Dienstleistungen.

Schlichtungsverfahren (Mediation)

Besser, sich vor einem Prozess zu einigen – als sich vor Gericht lange zu streiten. Der Trend geht zur außergerichtlichen Einigung. So ist z.B. im Nachbarrechtsänderungsgesetz in bestimmten Fällen ein Schlichtungsversuch vorgesehen, bevor ein Gericht angerufen werden darf.

www.schlichtungsstelle-notar.at

Verfahrensablauf:

  1. Antrag an die Schlichtungsstelle des österreichischen Notariates
  2. Prüfung der Schlichtungsfähigkeit
  3. Zuweisung des Verfahrens an einen Notar
  4. Durchführung des Schlichtungsverfahrens (auf Wunsch mit notarieller Beurkundung)

Ihr kompetenter Berater mit einem umfangreichen Angebot an Rechtsdienstleistungen

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