Unser Honorar

Die Rechtsquellen auf die sich das Honorar (die Gebühr) des Notars für eine Tätigkeit sowohl dem Grund und auch der Höhe nach stützen, sind:

  • Notariatstarifgesetz,
  • Rechtsanwaltstarifgesetz in Verbindung mit dem Normalkostentarif und den Autonomen Honorarrichtlinien,
  • Gerichtskommissionstarifgesetz (für die Durchführung von Verlassenschaften),
  • §§ 1104 und 1152 ABGB,
  • und die standesinternen Tarif- und allgemeinen Standesrichtlinien.

Die in den vorerwähnten Gesetzen normierten Tarifansätze sind eine Obergrenze und dürfen nicht überschritten werden.
Vielmehr haben bei Honorarerstellung die Grundsätze der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit zur Anwendung zu gelangen.
Unsere Honorare werden auch mit Augenmaß erstellt.
Wir berechnen unsere Honorare individuell und berücksichtigen dabei den Umfang und die Schwierigkeit der zu erbringenden Leistung, den Zeitaufwand und die zu übernehmende Verantwortlichkeit und damit auch Haftung.
Abschließend noch ein paar Grundsätze, die einzuhalten wir verpflichtet sind:

  • eine erste Rechtsauskunft ist unentgeltlich,
  • im Einzelfall wird aus Gründen sittlicher Pflicht, des Anstandes oder besonderer sozialer Verantwortung gegenüber dem angemessenen Honorar eine Ermäßigung gewährt,
  • vor Annahme eines Auftrages ist das zu erwartende/angemessene Honorar bekannt zu geben.

In den meisten Fällen kann schon im Auftragsgespräch ein Honorar fix vereinbart werden.
Das heißt, sie wissen vor Auftragserteilung ganz genau, mit welchen Kosten sie rechnen müssen.